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Die Lasik-Methode als weitgehend standardisierte Methode stellt hohe Anforderungen an die Voruntersuchung der Patienten und die Planung des eigentlichen Eingriffs.
Wichtige Bestandteile der Voruntersuchung sind der Ausschluß organischer Hornhauterkrankungen, wie z.B. des Keratokonus, einer erblichen Strukturschwäche der Hornhaut oder kürzlich zurückliegender akuter Hornhauterkrankungen, wie z.B. eine Herpes-Infektion
Besondere Bedeutung hat die exakte Bestimmung der Fehlsichtigkeit mit objektiven und subjektiven Messverfahren. Damit liegt die Zielgröße der operativen Änderung der Brechkraft fest.
Danach wird geprüft, ob die individuelle Hornhautdicke und der Durchmesser der Pupille unter Dämmerungsbedingungen den Eingriff ohne Gefahr für die strukturelle Integrität der Hornhaut zulassen.
Je größer beispielsweise der Pupillendurchmesser unter Dämmerungsbedingungen, um so größer ist die Abtragezone zur Vermeidung von störender Blendung beim nächtlichen Autofahren zu wählen. Befindet sich die Übergangszone zwischen originaler und operativ veränderter Wölbung innerhalb der Pupillenweite, so ist massive Blendung bei Dämmerlicht und Dunkelheit zu erwarten. Bei ausreichender Hornhautdicke kann die Abtragezone vergrößert werden, um diesen Effekt zu vermeiden.
Eine dünne Hornhaut mit gleichzeitig großer Dämmerungspupille kann den Eingriff auch bei geringen Fehlsichtigkeiten unmöglich machen, während anderseits eine enge Dämmerungspupille auch höhere Fehlsichtigkeiten beseitigen läßt, wenn die Hornhautdicke ausreichend ist.
Kurz zusammengefaßt ist die Lasik um so leichter und erfolgreicher möglich,
- je niedriger die Fehlsichtigkeit,
- je dicker die Hornhaut und
- je enger die Dämmerungspupille sind.
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